Roadtrip Schweden/Stockholm 2026
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Endlich Schweden! 🇸🇪 Öresundbrücke Kosten Wohnmobil & Roadtrip-Start
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Endlich Schweden! 🇸🇪 Öresundbrücke Kosten Wohnmobil & Roadtrip-Start
Zum dritten Mal geht's für uns über Land nach Schweden, durch Deutschland und Dänemark über die großen Brücken statt mit der Fähre. Zwischenstationen waren ein idyllischer Stellplatz an einem kleinen See, dann Kolding in Dänemark, wo wir letztes Jahr auf der Rückreise schon mal waren, damals war der Platz noch ganz neu. Für die Störebælt- und die Öresundbrücke haben wir mit unserem Probis-Transponder diesmal 83,25 beziehungsweise 49,43 Euro bezahlt, dazu kommt das Jahresabo von rund 50 Euro, das richtet sich nach Fahrzeuglänge und Gewicht, bei uns 7 Meter und 4 Tonnen. Übernachtet haben wir wieder auf unserem Lieblingsstellplatz im kleinen Hafen von Helsingborg, zwischen Fischerbooten, mit blitzsauberem Sanitärhäuschen und freier Platzwahl direkt am Wasser. Tim hat dort prompt ein Boot entdeckt, das unserem ersten eigenen Segelboot ähnelte, jedes Mal in so einem Hafen kommt bei uns ein bisschen Wehmut nach unserer alten Seglerzeit hoch. Bei unseren Freunden in der Nähe von Jönköping wurden wir mit offenen Armen empfangen, Struppi hat sofort das ganze Grundstück inspiziert. Wegen des Wetters haben wir dann spontan unsere Pläne geändert und sind statt direkt nach Öland erst noch mal nach Gränna gefahren, zu dem Stellplatz am See mit der Fischräucherei, den wir schon von früher kannten.
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Camper in Stockholm: So erlebst du die Stadt entspannt!
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Camper in Stockholm: So erlebst du die Stadt entspannt!
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Gränna, wo wir uns am Nationalfeiertag noch die berühmten roten Zuckerstangen am Hafen geholt haben, ging es weiter über einen schönen Badeplatz bei Galö in den Schärengarten, bis wir schließlich auf dem Campingplatz in Vaxholm gelandet sind. Den hatten wir schon im April für drei Nächte gebucht, aus Sorge, dass wegen des Feiertagswochenendes alles voll sein könnte, das war unnötig und im Nachhinein fast ein Fehler: teuer, schief und ziemlich verlassen, kein Personal, kein geöffnetes Bistro. Dafür liegt der Platz traumhaft mitten im Schärengarten. Von dort sind wir mit der Fähre nach Stockholm gefahren, für rund 4,50 Euro pro Person, Hund kostenlos, für die Schweden ganz normaler Nahverkehr, und diese Fahrt durch den Schärengarten wurde zu unserem absoluten Schweden-Highlight dieser Reise. In der Altstadt Gamla Stan hatten wir das Glück, live die Wachablösung am Königsschloss mitzuerleben, rund hundert berittene Gardisten mit Musik. Wir sind am Nobelpreismuseum vorbei über den Stortorget zur Deutschen Kirche gebummelt, durch enge, pittoreske Gassen, die sich anfühlten wie die Kulisse zu einem Mittelalterfilm. Auf die Museumsinsel Djurgården mit Abba-Museum und dem Vasamuseum mit dem historischen Kriegsschiff sind wir dieses Mal nicht mehr gekommen, das heben wir uns fürs nächste Mal auf.
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EddieVan auf Öland: Leuchtturm-Challenge & Camping
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EddieVan auf Öland: Leuchtturm-Challenge & Camping
Auf dem Weg nach Öland haben wir in Norrköping unsere Gasflasche aufgefüllt, mit dem passenden schwedischen Adapter ging das erstaunlich unkompliziert, der junge Mann an der Tankstelle hat sogar selbst für uns getankt. Ein kurzer Zwischenstopp direkt am Göta-Kanal in Söderköping, dem über 190 Kilometer langen Kanal von 1832, der Nord- und Ostsee verbindet, hat uns so gut gefallen, dass wir nächstes Jahr mit Fahrrädern wiederkommen wollen, um ihn entlangzufahren. Auf Öland angekommen, gab es zuerst Kroppkakor bei Aron Torp, die mit Speck gefüllten Kartoffelklöße, auf die wir uns schon ewig gefreut hatten, der Stellplatz liegt direkt hinter dem Lokal. Danach musste ich mich am nördlichsten Leuchtturm der Insel, Långe Erik, meiner Höhenangst stellen, nachdem ich vor zwei Jahren schon den südlichen, Långe Jan, geschafft hatte, mit weichen Knien, aber ich war oben. Drei Nächte haben wir dann direkt am Meer beim Gröndals Camping verbracht, mit deutschsprachigem Empfang, top ausgestatteter Küche und Supermarkt direkt gegenüber. Mit dem Bus sind wir nach Borgholm gefahren und haben spontan zuerst die Schlossruine besichtigt statt den königlichen Garten Solliden, eine Ruine mit Geschichte bis ins 13. Jahrhundert, die uns wirklich beeindruckt hat. Auf der Rückreise über die Brücken fanden wir die Störebæltbrücke übrigens viel beeindruckender als die viel gehyptere Öresundbrücke, bevor wir noch einen Zwischenstopp am Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg eingelegt haben, um endlich die großen Frachter vorbeiziehen zu sehen, die uns am Göta-Kanal gefehlt hatten.
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10 Dinge, die wir vor unserer Schweden-Tour gerne gewusst hätten!
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10 Dinge, die wir vor unserer Schweden-Tour gerne gewusst hätten!
Kurz vor der schwedischen Grenze ist uns dieses Mal aufgefallen, dass wir vergessen hatten, Struppi anzumelden, zum Glück geht das über tulverket.se online schnell nach, ihr braucht nur Chipnummer und eine mindestens 21 Tage alte Tollwutimpfung aus dem Heimtierausweis. Auf Drohnenaufnahmen haben wir dieses Mal komplett verzichtet, weil man in Schweden fürs Veröffentlichen eine gesonderte Genehmigung der Luftfahrtbehörde braucht, ein Thema, das seit dem NATO-Beitritt wegen der Nähe zu Russland immer strenger gehandhabt wird, uns wurde von drastischen Strafen abgeraten. Fürs Gastanken haben wir den richtigen schwedischen Adapter dabei und die App mylpg.eu genutzt, um Tankstellen zu finden, eine LKW-only-Station mussten wir dabei einmal auslassen. Bargeld haben wir im dritten Jahr in Folge in Schweden kein einziges Mal gebraucht, hier zahlt wirklich jeder alles mit Karte. Für die Brücken lohnt sich unser Probis-Transponder nach wie vor, günstigere Maut und die grüne Spur ohne Anstehen. Ein kurioses Phänomen: Landstraßen-Stau durch sogenannte EPA-Traktoren, gedrosselte Autos mit rotem Warndreieck, die schon 15-Jährige fahren dürfen, da hilft nur Geduld. Das schwedische Jedermannsrecht gilt übrigens nicht für Wohnmobile, deshalb haben wir nie wild auf Privatgrund gestanden, sondern immer auf offiziellen, oft sogar kostenlosen Stellplätzen. Unser Lieblingstipp bleibt die Schärengarten-Fähre von Vaxholm nach Stockholm, und wer glutenfrei unterwegs ist: In den großen Supermarktketten wie Coop, Willys oder Ica Maxi ist die Auswahl riesig, einfach auf „glutenfritt" auf der Verpackung achten.
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