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Roadtrip Nordkap 2025

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Reiseplanung mit dem Wohnmobil ans Nordkap 🚐✨ Reisen

Reiseplanung mit dem Wohnmobil ans Nordkap 🚐✨

Ein Roadtrip quer durch Deutschland, Dänemark, Schweden und Finnland bis ans nördlichste Ende Europas: Wir wollen ans Nordkap. Wie jedes Jahr haben wir uns beim ADAC ein Tourenset bestellt, dieses Mal allerdings ohne Einreiseinfos zu Norwegen, obwohl wir extra das Nordkap-Set bestellt hatten, haben wir uns dann noch separat Norwegen-Touren dazu bestellt. Für den Hund ist bis Dänemark alles easy, für Schweden muss er über eine App beim Zoll angemeldet werden, für Finnland braucht er innerhalb der letzten vier Tage vor der Einreise eine Wurmkur beim Tierarzt, die dann im Heimtierausweis eingetragen wird, das lassen wir uns extra in Schweden machen. Für die Brücken haben wir unseren Transponder von Probis vom letzten Jahr behalten, die Kosten sind etwas gestiegen. Geplant haben wir die Route über Kopenhagen, Göteborg, Stockholm und Uppsala am Bottnischen Meerbusen entlang bis Rovaniemi zum Weihnachtsmanndorf, von dort weiter ans Nordkap, wo wir übernachten wollen, und der Rückweg über Hammerfest und Alta, wo wir uns eine Kirche angucken wollen, ist noch offener geplant. Zu Mittsommer wollen wir wieder bei Freunden in der Nähe von Jönköping sein, die uns eingeladen haben, und Tim hat mir schon angekündigt, dass ich dort unbedingt Surströmming probieren soll. Vier Wochen haben wir insgesamt eingeplant, am 1. Juli muss ich wieder arbeiten.

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Traumziel Nordkap: mit dem Wohnmobil bis Jönköping Reisen

Traumziel Nordkap: mit dem Wohnmobil bis Jönköping

Tag zwei unseres großen Nordkap-Urlaubs: Nach der ersten kurzen Etappe haben wir wie letztes Jahr kostenlos am Freibad in Bockenem übernachtet, bevor es weiter Richtung Flensburg und durch den Elbtunnel ging. In Aabenraa in Dänemark haben wir einen idyllischen Stellplatz mit Blick auf den Fjord gefunden, für rund 17,50 Euro ohne Strom, Grauwasserentsorgung inklusive, Duschen kosten extra. Ausgerechnet dort ist uns beim Entsorgen der Verschluss des Grauwassertanks in der Hand geblieben und ging nicht mehr zu, sodass wir kurzerhand bis zu unseren Freunden in Schweden durchgefahren sind, wo uns der Kumpel von Tim, der in einer Werkstatt arbeitet, den Tank innerhalb weniger Minuten wieder repariert hat. Über die Störebælt- und die Öresundbrücke sind wir wieder mit unserem Probis-Transponder gefahren, komplett ohne Stopp. Mit unseren Freunden zusammen haben wir dann bei Regen das Husqvarna-Museum in Jönköping besucht und dabei erfahren, dass die Marke nicht nur für Motorräder und Motorsägen steht, sondern früher auch Nähmaschinen, Waschmaschinen und sogar Brötchenformen hergestellt hat, was Tim bei seinem Tunnelblick auf alles mit Motor und Kette aber komplett am Filmen vorbeigegangen ist. Am nächsten Morgen ging es zum Tierarzt, damit Struppi seine Wurmkur für die Einreise nach Finnland bekommt, und dann weiter Richtung Stockholm und Uppsala.

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Nordkap Roadtrip: Wir besuchen die berühmteste Axtschmiede Schwedens Reisen

Nordkap Roadtrip: Wir besuchen die berühmteste Axtschmiede Schwedens

Von Jönköping aus ging es weiter nach Uppsala, wo wir einen ruhigen, zentral gelegenen Campingplatz an einem kleinen Fluss gefunden haben, mit Kanuverleih direkt vor Ort. Die Stadt selbst haben wir ausgelassen, weil wir nach Struppis Wurmkur nur noch fünf Tage Zeit hatten, um die finnische Grenze zu erreichen. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel haben wir einen Abstecher zur Axtschmiede in Grenzfors gemacht, die letzten sieben Kilometer über eine Schotter- und Baustellenpiste mit gefühlt jedem Stein, der ans Wohnmobil prasselte. Dafür hat sich der Umweg gelohnt: Seit 1902 werden hier Äxte von Hand geschmiedet, wir haben Sicherheitswesten bekommen und durften den ganzen Prozess von der Schmiede über die Grob- und Feinschleiferei bis zum Ölen und dem abschließenden Qualitätsstempel mitverfolgen, bevor die Holzstiele angebracht werden. Das kleine Axtmuseum nebenan hat uns richtig überrascht, von der Steinzeitaxt bis zur modernen Version aus aller Welt, viel mehr, als wir erwartet hatten. Abends haben wir dann an der Ostsee übernachtet, auf einem Campingplatz, wo uns eine ganz besondere Überraschung erwartete.

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So plant ihr eure Nordkap-Tour: Unsere Erfahrungen Reisen

So plant ihr eure Nordkap-Tour: Unsere Erfahrungen

Von Grenzfors sind wir der E4 nordwärts gefolgt bis nach Hörnösand, wo wir am Campingplatz Selsta direkt am Wasser gleich zwei Nächte geblieben sind. Die Überraschung an der Rezeption: Die Betreiberin ist Deutsche aus dem Westerwald, ihr Mann kommt aus der Schweiz, gemeinsam haben die beiden erst seit fünf Wochen den Platz übernommen, nachdem sie in der Schweiz alles hinter sich gelassen haben, um sich in Schweden einen Traum zu erfüllen. Sie haben uns bei einem Kaffee ihre ganze Geschichte erzählt, wie sie den Platz über ein schwedisches Immobilienportal entdeckt und innerhalb weniger Wochen übernommen haben, mit viel Unterstützung der Vorbesitzer, die noch fast täglich vorbeischauen und ihr Wissen weitergeben. 20 Dauercamperplätze, rund 50 für Tagesgäste, acht Hütten, Strom überall, und die Region drumherum lädt zum Wandern an der Höga Kusten, zum Museumsbesuch oder sogar zum Skifahren im Winter ein. Wir waren so begeistert, dass wir spontan eine Nacht verlängert haben. Weiter ging es dann zur Höga Kustenbrücke, Schwedens Golden Gate Bridge, fast zwei Kilometer lang und rund 40 Meter hoch, beeindruckend, auch wenn wir übereinstimmend fanden, dass wir dort nachts wegen des Verkehrslärms lieber nicht übernachten würden.

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Weihnachtsmann im Sommer? Wir waren in Rovaniemi! 🎅 Reisen

Weihnachtsmann im Sommer? Wir waren in Rovaniemi! 🎅

Nach ein paar Tagen an der Höga Kustenbrücke stand die bisher längste Etappe unserer Reise an: durch Schweden bis fast nach Luleå, wo wir auf einem eher unschönen Stellplatz übernachtet haben, der aussah wie ein Schrottplatz, vielleicht war es aber auch nur die Saisoneröffnung. Wegen des schwedischen Nationalfeiertags und eines Volksfests im geplanten Kirchdorf Gammelstad sind wir gleich weitergezogen Richtung finnische Grenze, die wir wegen Struppis Wurmkur an diesem Tag noch erreichen mussten. In Rovaniemi direkt am Polarkreis durften wir kostenlos mit dem Wohnmobil auf dem großen Parkplatz vom Weihnachtsmanndorf stehen, bei unglaublichen 19 Grad, obwohl zwei Wochen zuvor bei Freunden dort noch Schnee lag. Den echten Weihnachtsmann haben wir tatsächlich getroffen, er hat uns sogar auf Deutsch begrüßt und uns aufgetragen, unterwegs gut auf seine manchmal etwas verträumten Rentiere zu achten. Wir haben Postkarten geschrieben und in den speziellen Weihnachtsbriefkasten geworfen, der sie erst im Dezember zustellt, und uns natürlich das offizielle Polarkreis-Zertifikat und den Poststempel geholt. Ein Ort, den wir am Polarkreis so schnell nicht vergessen werden.

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Was Lappland so besonders macht: Roadtrip-Highlights in Inari 🚐✨ Reisen

Was Lappland so besonders macht: Roadtrip-Highlights in Inari 🚐✨

Von Rovaniemi ging es weiter durch Lapplands endlose Natur nach Inari, wo wir zwei Nächte direkt am Wasser campiert haben, nur wenige Schritte vom neu eröffneten Sami-Museum entfernt. Das Freilichtmuseum hat uns tief beeindruckt, mit originalen Hütten der Ureinwohner, kunstvollen Mänteln aus Rentierfell, bestickten Gürteln und filigranem Silberschmuck, jedes Stück ein kleines Kunstwerk. Kurz vor der Grenze nach Norwegen standen wir plötzlich vor unseren ersten echten Rentieren direkt am Straßenrand, und je näher wir dem Porsangerfjord kamen, desto mehr hat uns die Landschaft umgehauen, tief verschneite Berge, Wasserfälle, einfach überwältigend, dabei hatten wir Norwegen noch gar nicht so auf dem Schirm gehabt. Unsere erste Nacht dort haben wir im Storbudalen Resort verbracht, ein ruhiger Campingplatz direkt an einem reißenden Fluss, der durch die Schneeschmelze noch richtig viel Wasser führte, mit top gepflegtem Waschhaus. Wir wären gern länger geblieben, aber weil für den nächsten Tag endlich das perfekte Wetter fürs Nordkap angekündigt war, sind wir weitergezogen, direkt durch den tiefsten Tunnel Norwegens.

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🇳🇴 Wohnmobil Roadtrip mit Tunnelblick: Ankunft am Nordkap Reisen

🇳🇴 Wohnmobil Roadtrip mit Tunnelblick: Ankunft am Nordkap

Dienstag, 10. Juni, 15 Uhr: Wir haben es geschafft, bei schönstem Wetter sind wir am Nordkap angekommen. Auf dem Weg dorthin ging es durch den fast sieben Kilometer langen und bis zu 212 Meter unter dem Meeresspiegel liegenden Nordkaptunnel und über schmale Straßen mit Fels auf der einen und Schneeresten auf der anderen Seite, zum Glück kam uns kein Reisebus entgegen. Seit Kurzem darf man am Nordkap nur noch maximal fünf Stunden parken und nicht mehr übernachten, eine Regel, die nach wiederholten Blockaden und einem Fahrzeugbrand eingeführt wurde. Wir hatten Glück mit dem Wetter, klare Sicht, blauer Himmel und nur acht Grad, dafür aber ein Wind, der einen fast umgehauen hat, weshalb wir mit dem Wohnmobil bewusst nicht in der ersten Reihe gestanden haben. Der Blick von den steilen Klippen aufs offene Meer, das Gefühl, wirklich am Rand der Welt zu stehen, das werden wir so schnell nicht vergessen. Für uns beide ein echter Lebenstraum, erreicht nach anderthalb Wochen unterwegs.

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Wohnmobil Tour Alta – Diese Kirche musst du gesehen haben! Reisen

Wohnmobil Tour Alta – Diese Kirche musst du gesehen haben!

Vom Nordkap ging es weiter nach Alta zur Nordlichtkathedrale, die uns wirklich berührt hat: von außen modern, innen hell und klar, mit einer goldenen Himmelsleiter, die den Blick nach oben zieht, und einem Altar ohne Kreuz, stattdessen eine Figur mit offenen Armen, ein Zeichen der Offenheit. Weil es in Alta zu regnen anfing, sind wir zurück nach Schweden gefahren, nach Kiruna, wo wir beim Einkaufen erneut vom großen Angebot an glutenfreien Backwaren überrascht waren und zufällig auf Instagram-Follower trafen, die uns wiedererkannt haben. Auf der Weiterfahrt haben wir spontan an einem unscheinbaren Parkplatz angehalten, weil wir Wasserrauschen gehört haben, und sind so auf den Hafkongsfallet gestoßen, einst der größte Wasserfall Schwedens, bevor in den 1940er Jahren das erste große Wasserkraftwerk des Landes ihn zähmte, ein echter Glücksfund, den wir sonst nie entdeckt hätten. Zum Abschluss der Etappe haben wir bei Jokkmokk noch einmal den Polarkreis überquert, mit dem obligatorischen Aufkleber am Wohnmobil, auch wenn das Café oben auf dem Aussichtsberg leider geschlossen hatte, nachdem sich Tim extra die vielen Treppen hochgequält hatte.

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Camping-Highlight in Nordschweden: Der Storforsen wartet! Reisen

Camping-Highlight in Nordschweden: Der Storforsen wartet!

Direkt an den längsten Stromschnellen Europas zu campen, das ist Storforsen, und wir haben spontan von einer auf drei Nächte verlängert, so gut hat es uns hier gefallen. Der terrassenförmig angelegte Campingplatz bietet von fast jedem Stellplatz einen Blick auf die tosenden Wassermassen, dazu ein Servicehaus mit Hundedusche, das wir in Schweden bisher noch nirgends gesehen hatten, und eine wirklich barrierefreie Dusche ohne jede Schwelle, nur der Zugang zum Servicehaus selbst hat noch eine kleine Stufe. Besonders beeindruckt hat uns eine kleine Kapelle mit Glaskreuz, durch die man direkt auf die Stromschnellen blickt, eine traumhafte Hochzeitslocation, schade, dass wir schon verheiratet sind. Storforsen selbst stürzt über eine Fallhöhe von mehr als 80 Metern die Felsen hinab, man hört das Donnern schon von Weitem, und entlang der Ufer führt sogar ein breiter, stabiler Holzsteg, extra so gebaut, dass auch Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator oder Familien mit Kinderwagen dieses Naturschauspiel hautnah erleben können, ein wirklich schönes Zeichen, dass Natur für alle zugänglich sein sollte.

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Der perfekte Schweden-Stellplatz? Marina & Räucherei-Check Reisen

Der perfekte Schweden-Stellplatz? Marina & Räucherei-Check

Auf dem Weg von den Stromschnellen zurück an die Ostsee sind wir kurz vor Umeå über einen kleinen Stellplatz gestolpert, den wir über Park4Night gefunden haben und der zu einem echten Highlight der Reise wurde. Direkt an einer kleinen Marina mit den typischen roten Fischerhäuschen, jeder Platz mit Strom und großzügig geschnitten, bezahlt wird unkompliziert über die App CampC in unter zwei Minuten. Abends haben wir einfach am Wasser gesessen, den Booten im Hafen zugeschaut und uns frisch geräucherten Lachs von der Räucherei direkt nebenan gegönnt, genau so hatten wir uns die schwedische Küste vorgestellt. Von hier aus lassen sich Spaziergänge und Radtouren entlang der Küste unternehmen, mit der Fähre erreicht man die Holmön-Insel oder die historische Norrbyskär, und wer Vögel beobachten möchte, findet im Kvarken-Archipel, einem UNESCO-Weltnaturerbe, ein echtes Paradies. Das kleine Servicehaus mit Restaurant, sauberen Duschen und Küche war top gepflegt, selbst abends nach 18 Uhr hatten wir hier noch problemlos einen schönen Platz bekommen, so lieben wir Schweden.

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Surströmming richtig öffnen und essen ohne zu 🤮 kotzen Reisen

Surströmming richtig öffnen und essen ohne zu 🤮 kotzen

Mittsommer haben wir gemeinsam mit unseren Freunden in einer kleinen Gemeinde bei Jönköping gefeiert, mit Girlanden binden, gemeinsamem Aufstellen des Maibaums und Tanz zum berühmten Froschlied. Wir waren die einzigen Deutschen dort, aber die Schweden haben uns unglaublich herzlich aufgenommen, ein älterer Herr hat uns sogar O Tannenbaum auf Deutsch vorgesungen. Ein paar Tage später waren wir im Elchpark bei Jönköping, wo wir zwar nur drei Elche und keinen Papa-Elch zu Gesicht bekamen, dafür aber völlig unerwartet auf eine ganze Herde Bisons trafen, mitten in Schweden, wie im Wilden Westen. Und dann kam der Moment, vor dem sich Tim am meisten gefürchtet hat: Weil er wegen seiner rechten Hand die Dose nicht selbst öffnen konnte, musste ich ran und den Surströmming unter Wasser öffnen, wie es uns ein alter Schwede im Hafen empfohlen hatte. Es hat geblubbert, gespritzt und definitiv nach Kuhstall gerochen, aber schlimmer als gedacht war es am Ende nicht, und mit Nase zuhalten haben wir die Challenge gemeinsam gemeistert. Unseren letzten Abend in Schweden haben wir dann im malerischen Regen-Hafen von Helsingborg verbracht, einen der letzten freien Stellplätze direkt am Wasser ergattert, ein stiller, aber sehr schöner Abschied nach vier Wochen unterwegs, bevor es am nächsten Morgen über die Brücken zurück Richtung Heimat ging.

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7.407 km Wohnmobil 2025: Unsere Nordkap Route & alle Pannen Reisen

7.407 km Wohnmobil 2025: Unsere Nordkap Route & alle Pannen

Zum Jahresende noch mal ein Rückblick auf unseren großen Nordkap-Roadtrip im Juni: Insgesamt 7.407 Kilometer haben wir zurückgelegt, quer durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen und wieder zurück, komplett auf dem Landweg ohne Fähre. Los ging's am 29. Mai, mit einer Zwischenetappe in Deutschland und dann direkt bis nach Dänemark, wo uns beim Entsorgen des Grauwassers der Tankverschluss abgegangen ist, repariert hat es dann unser Freund in Schweden mit bloßen Händen in fünf Minuten. Highlights unterwegs: das Husqvarna-Museum in Jönköping mit den Freunden, wo ausgerechnet an dem Tag die Kassen kaputt waren und wir umsonst reindurften, die Axtschmiede in Grenzfors über eine katastrophale Baustellenpiste, der zufällige Stellplatz bei Sara und Mike in Hörnösand, deren Geschichte wir sogar in einem eigenen Video vorgestellt haben, und die Begegnung mit dem echten Weihnachtsmann in Rovaniemi, der uns vor verträumten Rentieren auf der Straße warnte, was sich als goldrichtiger Tipp herausstellte. Am Nordkap selbst hatten wir nur eine Nacht Zeit, kurz bevor dort das Übernachtungsverbot eingeführt wurde, mit Mitternachtssonne und ordentlich Wind. Auf dem Rückweg ging es über die Nordlichtkathedrale in Alta, Kiruna, die Stromschnellen von Storforsen und einen zauberhaften kleinen Fischerhafen bei Umeå, wo wir sogar unseren ersten wilden Elch gesehen haben, kurz und blitzschnell wieder verschwunden. Zu Mittsommer waren wir pünktlich zurück bei unseren Freunden, haben mit ihnen gefeiert, bevor es über Helsingborg und einen letzten Stopp in Kolding in Dänemark wieder nach Hause ging. Ein Roadtrip mit Pannen, wunderbaren Begegnungen und dem Gefühl, wirklich einen Lebenstraum erfüllt zu haben, und nächstes Jahr soll es wieder nach Schweden gehen, wenn auch nicht ganz so weit hoch in den Norden.

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