Südschweden Wohnmobil Roadtrip 2024
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Urlaubsplanung: 🇸🇪 Südschweden mit dem Wohnmobil Roadtrip 2024
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Urlaubsplanung: 🇸🇪 Südschweden mit dem Wohnmobil Roadtrip 2024
Zwei Wochen vor dem Start haben wir verraten, wohin es dieses Jahr geht: Südschweden, mit dem Wohnmobil, als Rundreise. Am 1. Juni geht es los, bleiben wollen wir bis Mittsommer, dann ruft leider wieder die Arbeit. Weil wir nicht mit der Fähre fahren wollten, haben wir uns für die Anreise über die großen Brücken entschieden: über Hannover und Flensburg nach Dänemark und von dort über die Öresundbrücke nach Schweden. Geplant sind unter anderem Stopps in Skåne bei Ystad und den Steinformationen von Ale, das Ikea-Museum in Älmhult, eine Glasbläserei in Kosta, der Leuchtturm Langer Jan und die Burg Eketorp auf Öland, dazu Vimmerby und Mariannelund als Astrid-Lindgren-Stationen und ganz zum Schluss Trollhättan, die Stadt der Schleusen, wo wir für die Mittsommertage tatsächlich schon den einzigen festen Campingplatz der ganzen Reise gebucht haben. Für die Brückenmaut haben wir uns einen Transponder von Bropas bestellt, dazu wie immer ein ADAC-Tourenset, ein paar Reiseführer und die Apps Park4Night, notCamp und Göra, über die man in kleinen Häfen übernachten kann. Neu in diesem Jahr: Wir haben endlich unsere Fahrräder dabei, nachdem wir letztes Jahr ohne so unflexibel waren, und wir haben uns mit Mückenschutz eingedeckt, weil wir gehört haben, dass die schwedischen Mücken es auch faustdick hinter den Ohren haben.
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Schweden-Roadtrip: Der Landweg über die großen Brücken Dänemarks
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Schweden-Roadtrip: Der Landweg über die großen Brücken Dänemarks
Endlich losgefahren: Der Nachbar Karl hat uns beim letzten Umbau für die Fahrräder noch geholfen, dann ging es Richtung Hannover. Bei Bockenem haben wir kostenlos an einem beheizten Freibad übernachtet, ohne Strom oder Ver-/Entsorgung, dafür ruhig und mit Blick auf den Fußballplatz nebenan, Abendessen gab es getoastetes Brot mit Hummus und gebratener Zucchini. Weiter ging es bei Mistwetter Richtung Flensburg, ein Stau kostete uns extra Zeit, übernachtet haben wir dann kostenlos auf einem Platz für rund 50 Wohnmobile in einem Industriegebiet. In Dänemark ging es dann auf die Störebæltbrücke zu, wo wir euch auch gleich die Kosten unseres Bropas-Transponders vorgerechnet haben: 27 Euro einmalig, dazu 48 Euro Jahresabo, macht zusammen mit den Brückengebühren für Störebælt und Öresund rund 327 Euro für Hin- und Rückfahrt mit unserem 4-Tonnen-Wohnmobil. Übernachtet haben wir dann in einem kleinen Yachthafen in Grevie, mit kostenlosem Frischwasser an mehreren Zapfstellen und überall hilfsbereiten, netten Bootsbesitzern, nur die kleinen Fliegen haben ein bisschen genervt. Von dort ging es weiter über die Öresundbrücke, kurz vor Kopenhagen, endlich auf dem Weg nach Schweden.
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Das IKEA Museum in Småland: Ein Muss für Schweden-Fans
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Das IKEA Museum in Småland: Ein Muss für Schweden-Fans
Auf dem Löderups Camping direkt an der Ostsee haben wir Anfang Juni knapp 3 Euro pro Nacht inklusive Strom und Duschen bezahlt, der Empfang war herzlich und in der Vorsaison war der Strand fast menschenleer, ideal für Spaziergänge mit Hund. Barrierefrei ist der Platz leider nicht, die Duschen sind klein und nur mit Vorhang abgetrennt, dafür ohne Zeitlimit, und die Toiletten sind für Menschen mit Bewegungseinschränkung eng. Unsere Pläne haben sich mal wieder komplett verschoben: Erst war der Parkplatz in Ystad zu voll, dann war der als Nächstes ausgesuchte Campingplatz so hügelig, dass wir wegen unseres tief hängenden Fahrradträgers Angst bekommen haben, und wir sind stattdessen auf einen traumhaften Stellplatz direkt am breiten Sandstrand weitergezogen, zwei Nächte lang. Am nächsten Morgen wollten wir zu den Steinen von Ale, aber unsere Karte wurde am Parkautomaten nicht akzeptiert, es fing an zu regnen und wurde immer voller, also sind wir kurzerhand weiter nach Älmhult zum Ikea-Museum gefahren. Das ist übrigens kein Möbelhaus, sondern ein echtes Museum zur Firmengeschichte seit der Gründung durch Ingvar Kamprad 1943, mit interaktiven Design-Stationen und einer nachgebauten Küche aus einer Studie von 1952 darüber, wie viele Schritte eine Hausfrau beim Kochen zurücklegt.
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Eddievan in Kosta: Glaskunst, Radtour & Vanlife
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Eddievan in Kosta: Glaskunst, Radtour & Vanlife
Ursprünglich wollten wir mit dem Wohnmobil an einem Elchpark in Kosta stehen, haben aber vor Ort festgestellt, dass es sich um einen Safaripark zum Durchfahren handelt, für den wir nicht die Tiere stressen wollten, außerdem war es dort nach dem Regen ziemlich matschig. Ein echter Glücksgriff war dagegen Kosta Lodge: riesiges Gelände mit Hotel und Restaurant am Eingang, Wohnmobilstellplätze auf zwei Ebenen mit eigener Holzterrasse, wir standen ganz oben und fast für uns allein, sodass wir spontan von einer auf drei Nächte verlängert haben. Es gibt einen Angelteich, Wald zum Wandern und Radfahren, und mit meinem neuen E-Bike samt Hundeanhänger hat mir Radfahren jetzt sogar bergauf richtig Spaß gemacht, ganz anders als letztes Jahr in Dangast mit Gegenwind. Die kleinen roten Häuser im Ort erinnern richtig an Michel aus Lönneberga. Bei der ältesten noch aktiven Glasbläserei Südschwedens haben wir einen Miniatur-Eurovision-Pokal aus Glas entdeckt, den wir aber wegen des Gewichts nicht einhändig ins Wohnmobil hätten wuchten können, also sind es am Ende zwei Astrid-Lindgren-Tassen geworden. Das neue Sanitärgebäude war frisch und sauber, mit einer rollstuhlgerechten Toilette, wenn auch ohne Behindertendusche.
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Geheimtipp Öland: Unsere Route, Stellplätze und Highlights
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Geheimtipp Öland: Unsere Route, Stellplätze und Highlights
Auf Öland hat es uns ordentlich zerzaust, für die windreiche Insel mit ihren vielen Windmühlen war es aber selbst nach schwedischen Maßstäben ungewöhnlich stürmisch. Zum Auftakt gab es glutenfreie Hotdogbrötchen mit dänischer roter Wurst, unsere kleine Tradition vom letzten Jahr. Der einfache Stellplatz in Vendlinge liegt hinter dem Haus einer sehr freundlichen Betreiberfamilie, deren Katze gerne mal in fremde Fahrzeuge klettert, aber bitte nicht mitgenommen werden möchte. Früh am nächsten Morgen sind wir zum Leuchtturm Langer Jan gefahren, mit 41,6 Metern der höchste Skandinaviens, kamen aber vor der Öffnung um 11 Uhr an, was mir nicht ganz unrecht war, meine Mutprobe hatte ich schließlich schon in Hirtshals bestanden. Bei der Burg Eketorp, einer rekonstruierten Wallburg aus der Eisenzeit, hat es dann angefangen zu regnen, dafür waren wir fast allein dort. Tim wollte unbedingt Kroppkakor probieren, die ölandische Spezialität aus mit Speck gefüllten Kartoffelklößen mit Preiselbeermarmelade und Sahne, klingt komisch, schmeckt aber wirklich lecker, und das Beste: glutenfrei. Auf die Stadt Kalmar hatten wir dann keine Lust mehr, wir waren einfach zu gern in der Natur unterwegs.
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Vimmerby Camping: So schön ist es in der Heimat von Astrid Lindgren!
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Vimmerby Camping: So schön ist es in der Heimat von Astrid Lindgren!
Von Öland ging es weiter nach Vimmerby, wo wir mit dem Fahrrad vom Campingplatz zum Astrid-Lindgren-Denkmal und weiter zum Geburtshaus Näs gefahren sind. Die kleine Stadt hat uns mit ihrem gut ausgebauten Radwegenetz richtig gut gefallen, dazwischen noch eine Fika im Café am Marktplatz. In Näs gibt es Parkplätze für Wohnmobile, einen Souvenirshop mit Restaurant und für 20 Euro pro Erwachsenem Eintritt in den Garten, wo unser Struppi sogar mitdurfte, nur nicht mit ins Museum oder Wohnhaus. Auf der alten Schaukel im Garten zu schaukeln, das hatte ich seit 30 Jahren nicht mehr gemacht, da fühlt man sich gleich wie Pippi. Das eigentliche Geburtshaus ist noch in Familienbesitz und wird bewohnt, kann also nicht besichtigt werden, aber während wir davorstanden, kam ein Verwandter heraus und hat sich auf perfektem Deutsch eine Weile mit uns unterhalten. Der Campingplatz war riesig, mit Strandbereich samt Klettergerüst und Sprungturm, Hundestrand und eingezäuntem Auslauf, zu dem Zeitpunkt standen fast nur deutsche Wohnmobile dort, aber die Ferien und Mittsommer standen kurz bevor, da würde es sicher schnell voller werden.
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Wohnmobil-Reise zu Michel aus Lönneberga: Unsere Highlights
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Wohnmobil-Reise zu Michel aus Lönneberga: Unsere Highlights
Von Vimmerby aus ging es zuerst zum Katthult-Hof, über ein ziemlich abenteuerliches, schmales Sträßchen bergauf, zum Glück kam uns niemand entgegen. Der Hof liegt noch heute in Privatbesitz und wird bewirtschaftet, ausgewählt wurde er für die Michel-aus-Lönneberga-Verfilmung in den 70ern, weil er am ehesten Astrid Lindgrens Beschreibung entsprach, im schwedischen Original heißt die Figur übrigens Emil, nur bei uns wurde daraus Michel, um Verwechslungen mit Emil und die Detektive zu vermeiden. Wir haben das Holzschuppen-Gefängnis gesehen, den Kirschbaum mit den einst angebundenen Attrappenkirschen, die inzwischen echte tragen, und das Plumsklo, in dem Michel seinen Vater eingesperrt hat. Im Filmmuseum in Mariannelund ging es dann weiter mit Pippi, Ronja, Karlsson vom Dach und den Kindern von Bullerbü, original Filmkostümen und dem authentisch nachgebauten Tischlerschuppen. Die berühmte Suppenschüsselszene hat es übrigens in sich: Der kleine Darsteller Jan Ohlsson musste die Schüssel so oft aufsetzen, dass er danach angeblich nie wieder Erbsensuppe essen konnte. In einem digitalen Aufnahmestudio konnten wir uns sogar wie Ida am Fahnenmast hochziehen lassen, die Aufnahme kam per E-Mail. Der nahe Campingplatz Spillhammar hat direkten Strandzugang mitten im Wald, die Sanitäranlagen sind leider nicht behindertengerecht, das Personal aber super nett.
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Vanlife Schweden: Camping, Kultur & die süßeste Stadt des Landes!
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Vanlife Schweden: Camping, Kultur & die süßeste Stadt des Landes!
In Eksjö haben wir uns die gut erhaltene mittelalterliche Holzaltstadt angesehen, mit ihren engen Gässchen, der sehenswerten Kirche mit ihren Fresken und dem Museum Ahlqvistska huset in einem ehemaligen Handelshaus. Auch hier waren wir wieder begeistert vom großen Angebot an glutenfreiem Gebäck in den Cafés und Bäckereien. Übernachtet haben wir dort nicht, sondern sind weiter nach Gränna gefahren, die Zuckerstadt am Vätternsee, dem zweitgrößten See Schwedens. Der Stellplatz direkt am Fähranleger nach Visingsö bietet einen tollen Blick auf See und Insel, daneben liegt ein Yachthafen mit Strandzugang und jede Menge Restaurants, und eine Fischräucherei mit frischem Fisch aus dem Vättern war auch nur ein paar Schritte entfernt. Gränna wurde 1652 gegründet und ist bekannt für die Geschichte des Polarforschers S. A. Andrée, der von hier mit einem Heißluftballon zum Nordpol aufbrach, die Expedition ging leider schief. Berühmt ist der Ort vor allem für die roten Zuckerstangen Polkagris, die man in vielen Läden noch frisch herstellen sieht und teilweise sogar selbst drehen kann. Der Stellplatz muss vorab online gebucht werden, weil man den Zugangscode per E-Mail bekommt, und als kleine Besonderheit kann man sich einen grünen Rasenteppich vor das Wohnmobil rollen.
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Wohnmobil Unfall mit Fahrradträger 🇸🇪 : Wie geht es weiter?
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Wohnmobil Unfall mit Fahrradträger 🇸🇪 : Wie geht es weiter?
Schockmoment: Unser Fahrradträger ist während der Fahrt von der Anhängerkupplung gefallen. Wir waren auf dem Weg zu einem Freund von Tim, der vor zwei Jahren nach Schweden ausgewandert ist, irgendwo zwischen Jönköping und Trollhättan, nur mit einem Kartenpin statt Adresse, und die Straße wurde immer schmaler und schotteriger, bis wir uns fragten, ob das Navi uns wirklich noch richtig führt. Kurz vor unserem Etappenziel gab es an einer Kreisverkehrausfahrt eine unmarkierte Bodenwelle, wir sind drüber und hörten sofort ein Schleifen, konnten aber zum Glück direkt in eine Haltebucht ausweichen: Der Fahrradträger hing nur noch lose an der Kupplung. Der ADAC-Schutzbrief hat uns hier tatsächlich enttäuscht, denn Anbauteile wie ein Fahrradträger sind darüber gar nicht versichert, geholfen hat trotzdem ein zufällig vorbeikommender schwedischer Zimmermann, der uns spontan mit Werkzeug und neuen Schrauben ausgeholfen hat. Für die Weiterfahrt war uns die Notreparatur aber zu unsicher, also holte Tims Freund Fahrräder und Träger bei sich zu Hause ab, während wir auf ein Ersatzteil vom Hersteller warteten und unfreiwillig verlängern mussten. Ärgerlich, aber wie wir festgestellt haben: Es gibt Schlimmeres, als ungeplant ein paar Tage länger in Schweden festzusitzen.
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Schweden 🇸🇪 : Urlaub mit 6 Tagen UNWOLLTER VERLÄNGERUNG
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Schweden 🇸🇪 : Urlaub mit 6 Tagen UNWOLLTER VERLÄNGERUNG
Eigentlich hatten wir uns riesig darauf gefreut, Trollhättan und seine berühmten Schleusen mit dem Fahrrad zu erkunden, aber nach der Panne mit dem Fahrradträger war daran nicht zu denken, und zu Fuß wäre es bei der Größe der Stadt zu anstrengend geworden. Die ersten Schleusen entstanden hier schon um 1800, um die mächtigen Wasserfälle zu umgehen, die modernen sind seit 1916 in Betrieb und werden noch heute von tausenden Schiffen jährlich genutzt. An einer der Schleusen kamen wir mit einem älteren Schweden ins Gespräch, einem ehemaligen Volvo-Ingenieur, der uns erzählte, wie hier für den Winter Streusand gelagert wird, so eine Begegnung, wie sie in Schweden ständig passiert. Die Wasserfälle lieferten schon seit dem späten 19. Jahrhundert Strom, und in den 1930ern siedelte sich hier auch Saab an, bis heute gibt es ein Saab-Museum. An Mittsommer selbst hatten wir strahlenden Sonnenschein, haben zugesehen, wie sich die Schweden Blumenkränze ins Haar setzten und feiern gingen, und von unseren Freunden einen traditionellen Mittsommerbaum geschenkt bekommen. Nach der Panne kam es an einem späteren Stellplatz noch zu einem ärgerlichen Zwischenfall, als ein rücksichtsloser Camper beim Rangieren in eine viel zu enge Lücke Tim leicht am Arm touchierte, das hat uns die Lust verdorben und wir sind weitergezogen. Am Ende ging alles gut aus: Der Freund, der zufällig in einer Autowerkstatt arbeitet, hat uns den reparierten Fahrradträger fachmännisch wieder montiert, bevor wir über die Brücken die lange Heimreise angetreten haben, auf der wir kurz hinter Kassel sogar noch der berühmten Pamela aus dem Fernsehen begegnet sind.
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15 Wohnmobil-Tipps für Schweden: So wird eure Reise entspannt!
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15 Wohnmobil-Tipps für Schweden: So wird eure Reise entspannt!
Nach unserem Roadtrip durch Südschweden haben wir für euch die 15 wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst. Für die Brücken lohnt sich ein Transponder, wir haben mit Bropas rund 327 Euro für Hin- und Rückfahrt bezahlt. Glutenfreies und veganes Essen war in fast jedem Supermarkt zu finden, wir haben fast nur bei Ica eingekauft, weil es die selbst in kleinsten Orten gibt, und auch bei der schwedischen Kaffeepause, der Fika, hatten Cafés fast überall eigene glutenfreie Vitrinen mit bestens geschultem Personal. Für den Hund braucht man Mikrochip, Heimtierausweis, Tollwutimpfung und eine Online-Anmeldung beim Zoll, kontrolliert wurden wir bei der Einreise aber gar nicht. Bezahlt wird in Schweden fast überall nur mit Karte, an Tankstellen ist niemand mehr am Schalter. Stellplätze sind meist gut ausgestattet und wirken sicherer als wildes Freistehen, Fahrräder braucht man dafür nicht zwingend, weil man mit dem Wohnmobil erstaunlich oft kostenlos direkt an Museen und Sehenswürdigkeiten parken kann. Am meisten beeindruckt hat uns die Hilfsbereitschaft der Schweden, vom Zimmermann bei unserer Fahrradträgerpanne bis zur Frau im Café, die spontan angeboten hat, unseren Hund zu halten. Und der wichtigste Tipp: nehmt guten Mückenschutz mit, die schwedischen Stechmücken sind teilweise so klein, dass sie sogar durch unser Fliegengitter gepasst haben.
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